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Ein hübsches Fundstück, zweidimensional

Von Herrn Görres erhielten die Autoren in letzter Minute, die Drucklegung des HTB-Buches steht unmittelbar bevor, dieses sehr schönes Foto. Das Bild zeigt die 600mm-Werksbahn am Steinringsberg. Der Bruch befand sich in Heisterbacherott und wurde von der HTB bedient.

Es zeigt Lok und Personal vor einem hölzernen Lokschuppen. Bei dieser Basaltbahn herrschten einfachste Betriebsverhältnisse. Die Eisenbahner posieren für den Fotografen vor dem Lokschuppen mit einer der beiden Lokomotiven. Die von Krauss/München gebaute Maschine bekam am Führerhaus nachträglich Seitenwände für besseren Wetterschutz, die Rückseite blieb offen. Die Zylinderverkleidung und das Ausströmrohr zeigen deutliche Spuren des harten Steinbruchbetriebs. Frühe Feldbahnfotos, dieses Bild entstand vermutlich um 1920, sind sehr selten!


Noch einige Fundstücke, diesmal dreidimensional

Wie wir erst kürzlich erfuhren liegen in Niederdollendorf noch Schmalspurgleise, die allerletzten Reste der im Buch behandelten Bahnen. Es handelt sich um die Werksbahn des Rheinischen Vulkan mit 750 mm-Gleisen, in Betonfundamente der abgerissenen Werkhallen eingelassen. Wir sind am Samstag den 12.3.06 dort gewesen und haben Fotos angefertigt.
Die Gleise befinden sich am südlichen Parkplatz des OBI-Baumarktes. Hinter dem Zaun grenzt die Parkfläche an das eingezäunte Gelände mit den Gleisresten. Das besagte Grundstück liegt zwischen OBI und den DIDIER-Werken. Weil das Grundstück eingezäunt ist muß jeder Interessent selber verantworten wie weit er sich vorwagt, bzw. ob er das Gelände ohne Zustimmung des Eigentümers betritt.


Fundstück, dritter Teil

Kürzlich konnte ein interessantes Foto des Asbacher Bahnhofsgeländes aus dem Jahr 1934 erworben werden. Es zeigt das Anschlußgleis der beiden RSE-Kunden Spardaka (Asbacher Spar- und Darlehenskassenverein) und Limbach.
Als besonderes Highlight sind die beiden Güterwagen am linken Bildrand anzusehen: Es sind kurzgekuppelte Wagen der Bauart Omsp, von denen es nicht viele gab und die hiermit erstmals auf einem Foto zu sehen sind. Foto: Willy Vogt


Alte Lokleitung ausgebrannt

Am Silvesterabend brannte die ehemalige Lokleitung im Betriebshof Hennef der Rhein-Sieg Eisenbahn aus. Die eintreffenden Löschzüge konnten ein Übergreifen der Flammen auf den einstigen Werkstattbereich verhindern.
Zuletzt diente das Gebäude dem HUSKY-Möbelmarkt als Verkaufsfläche, in der alten Lokleitung befanden sich die Büroräume des Unternehmens.

Schon seit Wochen kündigten Schilder vom Räumungsverkauf wegen Abriss. Ob der „Einschlag einer Neujahrsrakete“ den Brand auslöste –so die ersten Presseverlautbarungen- oder ob andere Gründe dahinter stehen wird man abwarten müssen. Wegen der Spurensicherung ist das Gebäude zur Zeit gesperrt.

Um 1890 entstand der mit Werkstatt und Verwaltung versehene grösste Gebäudekomplex der einstigen BTE, der späteren Rhein-Sieg Eisenbahn. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann dieser traurige Zeitzeuge aus dem Hennefer Ortsbild verschwindet.

Zwei Bilder der ausgebrannten ehemaligen Lokleitung in Hennef, der Fotograf war Kalle Schäfer am Neujahrstag.


Kreisverkehr in Asbach

Wer sich Asbach von der A 3, bzw. aus Buchholz nähert, der kennt die berühmte abknickende Vorfahrtsstraße kurz vor dem Ortseingang. Zusätzlich einmündende Straßen gestalteten die Situation unübersichtlich. Drei gleichzeitig eintreffende Fahrzeuge konnten ein Problem sein wenn Fahrer nicht auf die Beschilderung achteten. Kam noch ein viertes aus Richtung Asbach hinzu, dann war die Verwirrung oft komplett. Ortsunkundigen Fahrern stand die Schwerstarbeit ihre grauen Zellen ins Gesicht geschrieben.

Sinnvollerweise entschied sich die Ortsgemeinde Asbach dazu den gordischen Knoten unnötiger geistiger Belastungen zu zerschlagen – ein Kreisverkehr wurde angelegt. Dieser Kreisel beinhaltet zwangsläufig eine Insel die nach Gestaltung schreit. Nun könnte man dort eine Holztafel plazieren und mit der Inschrift „Asbach grüßt“ versehen - oder alte Grubenhunte aufstellen und mit Geranien bestücken. Dergleichen gibt es ja oft genug, z.B. in Ruppichteroth. Die Einfahrt in ein Gemeinwesen besagt auch etwas über dessen geistige Führer. Bei grüßenden Holztafeln, möglichst mit gotischer Schrift, oder mit Blumen aufgefüllten Eisenbahnwagen könnten tiefsinnigere Besucher auf mangelnde Kreativität schließen.

So ein zweideutiges „Aushängeschild“ wollte Asbach nicht erschaffen. In der bereits angelegten Insel sind drei Ausbuchtungen zu erkennen. Jede von ihnen wird inen Teil des Konzeptes für den geplanten Basaltpark verdeutlichen. Für Natur, Landschaft und Streuobstwiesen steht ein Obstbaum. Schließlich kümmert sich in in Asbach ANUAL unter anderem auch um den Erhalt der typischen Streuobstwiesen. Den Basaltabbau repräsentiert eine Kipperbude wie sie einst die Steinschläger benutzten. Die dritte Ausbuchtung wird ein Prellbock gemäß Vorbild der Rhein-Sieg Eisenbahn sein. Er steht für den Endpunkt der Strecke Beuel-Hennef-Asbach der sich einige hundert Meter hinter dem Kreisverkehr befand.

Anmerkung: das echte Endstück, drei Meter Originalgleis, sind noch vorhanden. Das Gleis liegt seit der Eröffnung der Strecke im Jahre 1892 in hinteren Abschnitt des Asbacher Lokschuppen.

Prellböcke der RSE in Hennef. Links eher spartanisch, rechts etwas massiver. Foto: U. Schöntaube


Was hat eine Streuobstwiese mit Eisenbahn zu tun?

Gehen wir noch einmal zurück an den Anfang dieser Aktualisierung. Das ehemalige Werkstattgelände in Hennef ist unrettbar verloren. Hätte es sich gelohnt dort ein Museum aufzubauen? Das Gelände ist von Straßen umgeben, laut, unattraktiv und engräumig, Hennef hat außerdem kaum Ausflugswert. Selbst der einstigen Flaniermeile, der „Frankfurter Straße“ fehlen heute zahlende Kunden. Alte Fachgeschäfte müssen schließen, Ramschläden rücken an ihre Stelle.

In Asbach ist die Welt nicht besser, aber angenehmer. Dazu gehören auch Streuobstwiesen, mit denen die Herren Eisenbahnfreunde normalerweise wenig am Hut haben. Selbst auf Modellbahnen, die stets die „heile“ Welt vergangener Jahre verdeutlichen, sind sie kaum zu finden. Die Nachbauer haben längst vergessen, dass Streuobstwiesen zum ländlichen Ortsbild gehörten. Die Denkschablone aus dem Modellbaukatalog bietet für Romantiker nur noch süddeutsche Fachwerkhäuser und Kirchen an -. Obstwiesen: Fehlanzeige. Wiesen auf denen kniehoch das Grass stand. Knorrige Obstbäume und windschiefe Zäune. Keine Paradeaufstellung in Reih‘ und Glied wie in einer Baumschule. Jeder Baum hatte seine eigene Persönlichkeit, er war vom Leben gezeichnet. Manch altersschwache Exemplar brauchte bereits ein Stütze. Diese Wiesen gibt es noch im Asbacher Land, zum Beispiel bei Oberplag.

Zur Baumblüte fahre ich dort hin und sauge die Düfte der erwachenden Natur ein. Eisenbahn und Landschaft sind eine Einheit. Die Harzquerbahn hätte, nach Köln-Chorweiler verlegt, auch nur ziemlich schlechte   Chancen...


Weggeworfen?

In der Verbandsgemeinde Asbach steht, bzw. stand, im Ortsteil Jungfernhof  ein hölzerner Muldenkipper. Wer jetzt auf Anhieb nicht weiß wo Jungfernhof liegt, dem diene soviel als Beschreibung: kurz vor der Autobahnauf- oder -abfahrt bei Ferntal. Besagter Muldenkipper befuhr  vor Jahrzehnten vermutlich einen nahe gelegenen Steinbruch. Jahrelang waren Steinbrüche die einzige nicht landwirtschaftliche Verdienstmöglichkeit in der Region. Der Wagen hat also ziemlich viel mit der regionalen Geschichte zu tun.

Davon gab es einige hundert Stück, und das in Feldbahn-Museumskreisen hoch geschätzte -weil extrem seltene-  Fahrzeug verrottete in Jungfernhof.  Damit ist jetzt offensichtlich Schluss. Einmal mehr ist bewiesen, dass die „open-air-Konservierung“ für Eisenbahnfahrzeuge völlig ungeeignet ist. Am Westwall bei Aachen mussten beispielweise schon ausgediente Panzer(!), die als „Denkmal“ dienten, abgeräumt werden.

Auch die neue Drachenfelsbahn-Dampflok hat bereits gelitten. Aber wem schreibt man das ins Gewissen? Für die einen ist es nicht ihr privates Geld, für die anderen nur ihr Brot-Job.

Traurig ist der Verlust weil man in Jungfernhof offensichtlich nichts von unserem Konzept weiß. Wenigstens haben wir das Fahrzeug vorher gründlich vermessen - um es für die Gartenbahn nachbauen zu können.

Der Basaltwagen in Jungfernhof, langsam zerfallend....
....und als Modell im Maßstab 1:6, erbaut von Wolfgang Clössner.


Abgebrannt

Da kann man jetzt frustriert die Tastatur bedienen. Die Jugend baut ihre anfallenden Frustrationen bisweilen ganz anders ab. Man nehme sich einen Reservekanister und fülle ihn mit Benzin. Damit fährt man dann nach Hennef, um das auserkorene Lustobjekt „abzufackeln“. Man schütte den Inhalt in den Husky-Möbelmarkt und zündelt anschließend.

Runde 200.000 Euro beträgt der Sachschaden in dem Möbelmarkt, so die Lokalpresse.

Auch sie wusste nicht, dass es sich bei dem Gelände um Lokschuppen und Werkstatt der ehemaligen Rhein-Sieg Eisenbahn handelt. Das Gebäude sollte ohnehin abgerissen werden.

Der langsame Abschied fällt so für die wenigen Kenner der Heimatgeschichte aus. Noch in der selben Nacht planierte ein Radlader die brüchigen Ruinen.

Die Werkstatt, als sie noch Werkstatt war, mit Lok 53. Foto: Willi Kissau

Bis vor kurzem noch ein Möbelmarkt...

...und jetzt ein Trümmerfeld. Das Bild zeigt die gleiche Ansicht wie oben!


Am Prellbock

Wenden wir uns nun erfreulicheren Themen zu. Der neue Kreisverkehr am Asbacher Ortseingang, Bad Honnefer Straße, beruhigt die vorher kritische Situation. Eine abknickende Vorfahrt mit einer einmündenden Straße lernt jeder in der Fahrschule kennen – um das Wissen anschließend zu vergessen. Um also die Damen am Lenkrad beim Plausch und die Herren beim Einlegen einer neuen CD nicht geistig zu überfordern musste ein Kreisverkehr her.

Die Innenfläche hat die Ortsgemeinde selber gestaltet. Dabei stand der zukünftige Basaltpark Pate. Symbolisch vertreten durch einen Obstbaum, eine Kipperbude und einen Prellbock. Drei Gegenstände die an Streuobstwiesen, Steinbruchbetrieb und die dadurch ins Leben gerufene schmalspurige Eisenbahn erinnern.

Der Prellbock stammt aus Köln und wurde für diesen Zweck von der Regelspur auf 785 mm umgespurt. Ach so, Denkmäler. Die Schienen des Prellbockes sind 100 Jahre alt und halten noch weitere 100 Jahre bequem durch. Vorher kommt aber vermutlich ein Lastwagen des Weges....

Kalle beim Aufbau des historischen Prellbocks.


Sommerfest und Kinderfahrtag

Ein Sommerfest hat jeder, vom Pony-Hof bis zum Schützenverein. Das klingt wenig spaßig und ideenreich, fast schon so wie die obligatorische Nikolausfahrt auf jeder Museumsbahn.

Ein „Kinderfahrtag“ impliziert den Begriff „fahren“, und fahren ist das ureigene Geschäft der  Eisenbahn. In der Tat kamen viele Kinder, doch nicht soviel wie erwartet. Ob die Erziehenden andere Prioritäten setzen? zum Beispiel lang gehegte Ausflugswünsche, denn es hatte wochenlang vorher geschüttet. Michael Schumacher oder die ersten Fußball-WM Spiele können so manches Konzept durchschütteln.

Spaß gemacht hat es trotzdem, oder gerade weil nicht so viele Besucher kamen. Publikumsfahrten auf dem kleinen Gelände, in diesem Falle mehr ein Spielplatz, stellen höchste Anforderungen an die Konzentration. Alle am Fahrdienst Beteiligten waren froh diesmal nicht „auf dem Zahnfleisch“ nach Hause zu gehen.


Das HTB-Buch kommt!

Nach dem Sommerfest kann Ruhe einkehren. Keine Helfer sind mehr anzusprechen, Presse zu informieren, und tausend Punkte von Abort bis Zahlen abzuklären. Bis dass der Postbote - oder ist er jetzt ein DHL-Servicemitarbeiter? - etwas Grosses in den Briefkasten stopft. Das große Paket stammt vom E.K.-Verlag in Freiburg. Der Autor bekommt dergleichen öfter, und dabei handelt es sich um Belegexemplare für seine publizierten Bilder. In diesem Falle stand sehr schnell fest, dass die Lektüre anstrengend wird. Kein fertig gedrucktes Belegexemplar war in dem Paket, sondern ein Korrekturausdruck unseres Buches. Carsten Gussmann wurde selbstverständlich mit der selben Sendung bedacht. Das bedeutet: wieder eine Woche lang abends daheim – draußen war es sowieso viel zu heiß....

Im August wird das fertige Buch erscheinen.


Gartenbahn, die 25.     

“Bei Euch geht es ja flott voran, die Gartenbahn wächst ständig...”. Das fanden auch wir gut. Nach dem Rausch kommt die Ernüchterung. Die Gleise sind zu schlecht verlegt. Es handelt sich um eine Strecke mit einer Spurweite von 130 mm. Auf diesen verkehrten Fahrzeuge, die auf das Vorbild übertragen, Hochhäuser transportieren. Ein unsachgemäßer Schnell-Vortrieb führt zu Problemen. Einige Kurven sind nicht entgleisungssicher. Andere Streckenabschnitte sind schief und krumm. Wir müssen jetzt die vorhanden Strecke sanieren, um später weiter bauen zu können. Schon aus diesem Grund war es gut, dass unser Kinderfahrtag nicht zu üppig besucht war. Wir machen unsere Hausaufgaben fertig, bevor wir erneut an die Öffentlichkeit gehen.


Willi Kissau ist verstorben

Ein Nachruf von Wolfgang Clössner

Nach fast einem halben Jahr erreichte mich auf Umwegen die Nachricht vom Tode Willi Kissaus. Bereits im Januar diesen Jahres ist er hochbetagt in Siegburger Ortsteil Kaldauen verstorben. Willy Kissau stammte aus einem Flecken in der Magdeburger Börde, kriegsbedingt kam er in das Rheinland.

Der leidenschaftliche Freizeit-Fotograf, er hätte sogar an einer Expedition nach Ägypten teilnehmen können, er blieb jedoch lieber in der Heimat. Hier widmete er sich der seltenen Vegetation. Die zahlenreichen Aufnahmen, die er teilweise mit Makro-Optik und Ringblitz (!) ablichtete, archivierte er daheim.

Pionierarbeit leistete er mit seiner Dokumentation der Rhein-Sieg Eisenbahn. Bereits 1970, zwei Jahre nach dem Abbruch, publizierte er sein berühmtes grünes Buch „Die Rhein-Sieg Eisenbahn“ im Krefelder Röhr Verlag. Das Buch war seiner Zeit weit voraus. Damals gab es eigentlich nur die zwei Eisenbahnbücher von Karl-Ernst Maedel: „Geliebte Dampflok“ und „Liebe alte Bimmelbahn“. Ein Buch über eine einzige Privatbahn, an der vermutlich nur lokales Interesse besteht, war ein hohes Risiko. Sein Werk enthielt schon damals Fahrzeug-Zeichnungen und Gleispläne der wichtigsten Bahnhöfe – zwei Jahrzehnte bevor die Kleinbahnpresse mit Büchern zu jeder Klein- oder Nebenbahn langsam salonfähig wurde.

Doch viele Eisenbahnfreunde die später Willi Kissau besuchten dankten ihm seine Mühen schlecht. Sie dachten oft an ihren eigenen Vorteil. Seine technischen Zeichnungen, die er in jahrelanger Arbeit anfertigte, wurden kopiert – sein Name in den Druckvorlagen ausgelöscht. Er musste erfolgreich Prozesse gegen Raubkopien seines Werkes führen. Bis das der nächste Hobby-Autor bei ihm aufkreuzte und seine Gutmütigkeit ausnutze.

Vor mehr als zehn Jahren hatte er von diesen Herren genug. Er brachte seine Sammlung bei mir vorbei; sein mahnenden Ratschlag:„...hüten Sie ich vor Eisenbahnfreunden, die wollen alle nur etwas haben!“ Aber den Kontakt konnte ich nicht aufrecht erhalten. Nach zwei Schlaganfällen war Willi Kissau an seine Wohnung gebunden. Er wohnte im ersten Stock, für einen Rollstuhlfahrer wie mich war seine Wohnung nur mit fremder Hilfe erreichbar. Von der Rückkehr der 53 nach Asbach hat Willi Kissau noch erfahren, aber er hatte mit dem Thema Eisenbahn schon lange abgeschlossen.

Seine Dokumente, Zeichnungen und Fotografien sind mit seinem Namen als Urheber in unseren Beständen archiviert. Für meinen Todesfall gehen alle Originale in ein großes Archiv.
Dazu gibt es vertragliche Regelungen. Der Name Willi Kissau wird der Nachwelt erhalten bleiben.

Uns Nachkommen bleibt der Respekt für eine bemerkenswerte Person. Unabhängig vom damaligen Zeitgeist hat er schon früh die Geschichte der RSE dokumentiert. Eigentlich eine Aufgabe des Unternehmens, oder dessen Rechtsnachfolgers. In einer Zeit als die Zukunfts- und Wachstumsperspektiven noch glänzend waren. Straßen, Häuser, neue Wohnungen. Immer größere Autos und staatlich garantiertes Glück für alle. In einer Zeit als Rückbesinnung als fortschrittsfeindlich galt, wie heute in China. Damals gegen den Strom geschwommen zu sein ist sein Verdienst.

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