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Umzug nach Asbach

Mittlerweile ist der Umzug von Wolfgang Clössner vollzogen. Für die Presse präsentierte die Ortsgemeinde das bereits renovierte Obergeschoss.
Ab dem Frühjahr geht es zügig weiter, bitte lesen Sie dazu den informativen Artikel des Bonner General Anzeigers. Die "rote Lok 53" ist der einzige “Schnitzer", die restlichen Angaben sind zutreffend

Prompt reagiert: "Wo soll das Schild hin?" - schon am nächsten Morgen hing die Replik an der vorgesehenen Stelle.


Asbacher Perspektiven

Die sprichwörtlichen Perspektiven für die Zukunft zeigen sich deutlich am veränderten Empfangsgebäude. In der letzten Novemberwoche erhielt das Erdgeschoss neue Fenster und neue Türen. Die bisher verbauten Fenster richteten sich nach den Bedürfnissen der Eheleute Krautscheid. Sie benötigten eine ausreichend große Wandfläche für ihre Schränke. Einige Fenster wurden deshalb zugemauert. Die neu verbauten Fenster besaßen keine Rundbögen. Sie entsprachen dem Zeitgeschmack der 80er Jahre. Durch diese Änderungen wurde das Erdgeschoss extrem dunkel. Mittlerweile durchflutet wieder das Sonnenlicht die Räume.
 

Die unpassende Tür im eingeschossigen Anbau verbleibt noch bis zum Abschluss der Bauarbeiten. Sie dient dem Zutritt für die Handwerker. Die neue Türe könnte durch Schubkarren und sperrige Teile beschädigt werden.

Zwei neue Fenster im alten Stil vervollständigen wieder die Stirnseite.

Straßenseitig wurden Fenster und Türe zur ehemaligen Gartenterrasse zugemauert. Ein weiteres Fenster, im rechten Gebäudeteil, arrondiert nun die historische Ansicht. Alle drei Fotos: Wolfgang Clössner


Asbacher Luftaufnahmen

Für die Vogelperspektive ließen wir uns auf über 30 Meter Höhe kurbeln. Die Luftaufnahmen verdeutlichen die schöne Lage des ehemaligen Kopfbahnhofes der Rhein-Sieg Eisenbahn. Das Areal ist nicht weit von Ortszentrum entfernt. Von Bäumen umstanden ist das Gelände für sich isoliert. Alle Eisenbahnkomponenten können für sich oder wechselseitig betrachtet werden. Es gibt kein störendes modernes Objekt welches den Blick negativ beeinflusst
.

Dieter fährt die Ns3 mit der Lok 53 im Schlepp munter hin und her.

Sechs Wochen liegen zurück, doch das Bild ist bereits historisch. Das Empfangsgebäude hat noch die Fenster aus den 80er Jahren.

Dieses Foto zeigt den damaligen Ausbaustand der Gartenbahn. Das Gleis mit dem Güterwagen wird später nach links weiter geführt. Es tangiert den Güterschuppen, danach sorgt eine Weiche für den Anschluss an das „Streckengleis“.
Alle drei Fotos: Carsten Gussmann


Steinbruch Bennau

Der Steinbruch Bennau wurde bis 1962 betrieben. Den Abtransport übernahm die Rhein-Sieg Eisenbahn. Der Streckenabschnitt von Bennau bis Krautscheid war die letzte Schienenverbindung in das Asbacher Land. Der allgemeine Verkehr wurde schon früher eingestellt. Nach der Erschöpfung des Bruches verschwanden die Betriebsgebäude, die Natur besiedelte das Gelände neu. Es bildete sich ein 40 Meter tiefer Steinbruchsee. Der aufgelassene  Bruch gehört heute dem Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz im Asbacher Land (ANUAL). Der Verein schuf im April 2012 eine Aussichtsplattform. Der Bauhof der Ortsgemeinde Asbach legte dorthin einen Weg an.  Er zweigt am westlichen Ortsrand von Bennauvon der Steinstraße am Transformatorhäuschen ab.
 
Auf Google Maps hier zu finden

Bis zu diesem Bruch überwand die Schmalspurbahn ab Hennef über 250 Höhenmeter. Der finale Anstieg begann im Bahnhof Bennau-Tal. Der ehemalige Bahnhof lag am heutigen Bröltaler Radwanderweg. Eine Gedenkplatte und eine Schutzhütte erinnern an die vergangene Bedeutung des Talbahnhofes. Denn in Bennau begann die Reise der Steine und Basaltsäulen. Oft führte ihre Fahrt vom erloschenem Vulkan direkt ins Nass der Küsten und Flüsse. Basaltsäulen waren beliebte Wasserbausteine – oder sie trugen als Pflastersteine die Gummipneus einer sich mobilisierenden Welt.

Herrlicher Blick von der Aussichtsplattform auf den See. Foto: C. Gussmann


„Wo lag denn hier der Bahnhof?“ Eine Frage, die viele externe Besucher stellten. Die Sicht auf das Gebäude war blockiert durch Gebüsch und eine Fertiggarage, lediglich fachkundige Besucher erkannten das ehemalige Stationsgebäude an seiner typischen Dachform.

Die Fertiggarage übernahm im Frühjahr die St. Antonius-Gemeinde. Die Eisenbahnfreunde zerschnitten das Gesträuch und füllten es in mehrere Bauhof-Anhänger. Großgerät war erforderlich um die Wurzeln zu ziehen. Anschließend half der Bauhof der Verbandsgemeinde Asbach weiter. Das gleisseitige Vorfeld des Bahnhofes musste planiert und ausgebaggert werden. Danach verfüllte der Bauhof mit Mischgut und planierte das Gelände. In eine vorbereitete Grube versenken Eisenbahnfreunde die Schwellen. Die auf ihnen aufgeschraubten Schienen müssen die selbe Höhe wie die Bauhofzufahrt einhalten – sonst kann kein Straßenfahrzeug die Zufahrt mehr benutzen. Ein Weiterbau am Güterschuppen vorbei ist geplant. Dahinter führt dann eine Weiche zum Hauptgleis.

 Am Ende des Arbeitstages schwebte ein Güterwagen auf das neue Gleis ein. Bereits am Folgetag konnten die von Muskelkater befallenen Helfer die Anerkennung der Besucher entgegennehmen. Der aufgewertete Bahnhof bildet nun den gewünschten Kontrapunkt zum Lokschuppen.

Die Schwellen liegen bereits, jetzt schweben die Schienen ein. Foto: W. Clössner

Dieter bohrt Schwellen. Foto: Jonas Harras

Es wächst zusammen was zusammen gehört. Foto: Jonas Harras

Gleis am Ende. Till und Uli beim Einebnen Foto: Jonas Harras

Güterwagen am Haken. Mangels Weiche erfolgt das Umsetzen per Kran. Foto: W. Clössner

Einachsen ist Präzisionsarbeit. Foto: W. Clössner

Jetzt klar erkennbar: ein Bahnhof. Foto: W. Clössner

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