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Veranstaltungen im Jahre 2021: s. “Öffnungszeiten”


Das Museum in Zeiten von Corona

Geöffnet, sobald es erlaubt ist, unter der notwendigen Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsregeln:
- Der Außenbereich ist frei zugänglich, aber Abstand halten, es dürfen sich keine Grüppchen bilden
- Die Loks werden aus dem Schuppen gezogen, dadurch ist der Lokschuppen frei zur Besichtigung.
- Die Führerstände der Loks dürfen nicht betreten werden.
- Die „Spielwiese“ von Andy wird nicht aufgebaut.
- Das Bahnhofsgebäude darf nur mit Abstand und einer Einbahnregelung besichtigt werden Es dürfen maximal 6 Personen gleichzeitig im Bahnhof sein. Vorm betreten müssen die Hände desinfiziert werden, es besteht Maskenpflicht!
- Der Zugang zu den Toiletten bleibt gewährleistet.
- Es findet kein Verkauf von Lebensmitteln statt. Es gibt lediglich Kaltgetränke in Flaschen.
- Die Bauhofhalle darf von Besuchern nicht betreten werden.


Aufarbeitungsbericht zu den Loren

Im März 2020 konnten zwei Vereinsmitglieder über eBay-Kleinanzeigen zwei Loren für unser Museum erwerben. Die Geschichte der baugleichen Fahrzeuge ist leider großteils unbekannt. Fest steht lediglich, dass beide Loren zuletzt bei einer Firma im Münsterland als Denkmal aufgestellt waren. Die beiden Loren haben eine Spurweite von 800 mm und eignen sich aufgrund ihrer Bauart zum Umspuren auf 785 mm.

Im Juni wurden die beiden Loren schließlich auf unsere Gleise gesetzt und vor der V13 in den Schuppen gestellt. Die obere Lore wurde daraufhin zur Aufarbeitung zerlegt. Fotos: Tim Eisenbarth

Begonnen haben wir mit dem Entlacken des Rahmens. Dieser war vollständig mit einer 5 - 15 mm starken Schicht aus diversen Lacken und Staub bedeckt, was vermuten lässt, dass diese Lore in einer Lackiererei eingesetzt wurde.  Foto: Tim Eisenbarth

Nach mehreren Tagen Arbeit war der alte Lack soweit abgetragen, dass der neue Lack aufgetragen werden konnte. Lackiert wurde der ganze Rahmen in RAL 7016 "Anthrazitgrau". Foto: Tim Eisenbarth

Anschließend wurden die Achsen zur Umspurung zerlegt. Anders als bei Eisenbahnen sonst üblich ist die Achse fest mit dem Rahmen verbunden, während die Radsätze mit Rollenlagern auf den Achsen gelagert sind. Nach einiger Überlegung wurde die Achsen mittig um 15mm gekürzt und wieder professionell angeschweißt. Nach dem Umbau der Befestigungen und der anschließenden Lackierung konnten auch die Achsen wieder eingebaut werden. Fotos: Tim Eisenbarth

Da auch der Bretterbroden mit reichlich Farbe überzogen war und auch hier schon "der Zahn der Zeit” genagt hatte, haben wir uns dazu entschlossen, die komplette Ladefläche zu erneuern. Die 27 mm starken Nut- und Federbretter wurden abgelängt, gefräst, lasiert und wieder verbaut. Foto: Tim Eisenbarth

Um die Loren auch später auseinanderhalten zu können, erhielt die aufgearbeitete Lore eine Beschriftung. In Anlehnung an das alte Nummernschema der RSE erhielt sie die Betriebsnummer "RSE 795x". Foto: Tim Eisenbarth

Anfang Dezember 2020 konnte die Aufarbeitung der ersten Lore großteils abgeschlossen werden. Es fehlen lediglich ein paar Lackarbeiten, die auf Grund der aktuell recht niedrigen Temperaturen im Lokschuppen erst im Frühjahr 2021 durchgeführt werden können.
Die Lore soll zukünftig zum Transport unserer Gleisbauutensilien dienen.
Die zweite Lore ist vorerst eingelagert, soll aber sobald der Bedarf besteht ebenfalls als Arbeitsfahrzeug instandgesetzt werden. Fotos: Tim Eisenbarth


Ein kleiner Rückblick in Bildern

Im Juni konnte erstmals wieder geöffnet werden, mit Hygiene-Konzept, Desinfektionsmitteln, Sicherheitsvorschriften und Einbahnregelung in der Bahnhofs-Ausstellung. Foto: Carsten Gussmann

Danach wurde etwas Gleisbau betrieben, der Rollwagen erwies sich hierbei als sehr nützlich. Foto: Carsten Gussmann

Im Juli gab es Treffen von DDR-Fahrzeugen: eine Schwalbe und drei Simson vor der LKM Ns3. Foto: Carsten Gussmann

Im September besuchten uns Freunde des Wankelmotors mit ihren Fahrzeugen, ein Ro80, zwei Mazda RX-8 und ein Mazda RX-7.
Foto: Carsten Gussmann

Im Oktober war eine Gastlok nach britischem Vorbild auf der Gartenbahn im Einsatz. Alle Fahrzeuge in Grün, Schwarz und Rot.
Foto: Carsten Gussmann


Foto-Tour: alte Ansichten direkt aufs Smartphone

Aufgrund des Abstandsgebots wird die Gartenbahn zumindest am ersten Öffnungstag nicht fahren und auch die Kinderspielzeuge wie die Lego-Eisenbahn können nicht ausgepackt werden. Dafür laden mehr als ein Dutzend neue Stationen auf dem Museumsgelände zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Über einen QR-Code lassen sich auf dem Smartphone Fotos ansehen, die vor bis zu hundert Jahren von derselben Stelle aus aufgenommen wurden – ein direkter Einst-und-Jetzt-Vergleich. An jeder Station gibt es zudem kurze Informationen zum Fotomotiv.

Zum Ausprobieren:


So sieht es aus, wenn man ein Bild mittels QR-Code abruft. Demnächst an 16 Stellen rund um den Bahnhof. Foto: Carsten Gussmann


Die ehemaligen Eisenbahner

Um die vielen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner der Rhein-Sieg Eisenbahn geht es in einem weiteren neuen Projekt: Wir erfassen den Mitarbeiterstamm der Rhein-Sieg Eisenbahn und der Heisterbacher Talbahn. Mehr als 640 Eisenbahner sind schon in unseren Aktenordnern, von der Hilfsschaffnerin bis zum Bahndirektor. Wenn jetzt jemand ins Museum kommt und sagt: Opa war auch auf der Bahn, dann können wir ihm vielleicht etwas über die Tätigkeit des Opas erzählen. Gerne nehmen wir weitere Information über die Eisenbahner entgegen, ebenso wie wir daran interessiert sind, weitere alte Bilder und Dokumente der Eisenbahner und der Eisenbahn und ihres Lkw- und Omnibusbetriebs kennenzulernen. Kontakt: Ulrich Clees, Tel. 0228-2423365, ulrich.clees@museum-asbach.de.


Planierte Gleistrasse

Im Mai 2020 wurde unter Einhaltung der Sicherheitsabstände von Familie Eisenbarth sowie Michael und Renè das zukünftige Gleisbett mit einem gemieteten Radlader planiert und einige der Baumstümpfe entfernt. Hierbei half kurz entschlossen die Firma Clemens Reuschenbach von der benachbarten Baustelle mit ihrem Minibagger, der für diesen freundlichen Einsatz herzlichst gedankt sei.

Des weiteren wurde in den letzten Wochen unter anderem die Schnellschraubeinheit instandgesetzt, die Schmiernippel der V13 erneuert und die Zylinderhähne der 53 demontiert.

Der kleine Bagger von Clemens Reuschenbach gräbt sich durch das Wurzelwerk. Foto: Tim Eisenbarth

Das Planum für die Gleise wurde von Gras, Gebüsch und Bäumen befreit, die Feinarbeit erledigt René mit der Schaufel.
Foto: Tim Eisenbarth

Der Prellbock am zukünftigen Gleis 4a wird noch eine Pufferbohle nach Vorbild der RSE erhalten: eine quergelegte Schiene. Foto: Michael Steidle

Etwas neues Altes ist der Rottenwagen für den Gleisbau. Davon ist noch ein zweiter vorhanden. Beide müssen auf 785-mm-Spurweite angepasst werden und benötigen noch neue Bodenbretter. Foto: Tim Eisenbarth

Nach etwas Rangiererei steht die V6 zur Abwechslung mal vor dem Triebwagen. Foto: Tim Eisenbarth


Lok 53 im Karneval

Der Asbacher Karnevalsverein „Club Gemötlichkeit Asbach“ hatte sich als Motiv für seinen Orden der Session 2020 das Eisenbahnmuseum mit der Lok 53 ausgesucht. Es wurde hervorragend getroffen, ein Exemplar ist auch in der Museumsvitrine gelandet, gespendet von Ewald Lorscheid.


Rodungsarbeiten

Zur Vorbereitung der nächsten Gleisbauaktivitäten wurden in der Nähe des Güterschuppens einige Bäume und Sträucher entfernt, die im Wege standen. Dies musste vor der Nistsaison stattfinden. Durchgeführt wurden die Arbeiten u.a. von Michael, René und Tim. Es gibt davon auch einen Film bei Youtube

Zunächst musste der T2 aus der Gefahrenzone rangiert werden. Foto: Tim Eisenbarth

Nach dem Fällen wurden die Äste abgetrennt und die Stämme zerlegt. Foto: Tim Eisenbarth

Zuletzt fällt die große Birke, genau wie vorgesehen. An der Güterrampe wurde auch ein Baum enfernt, aber die Wurzeln stecken noch tief im Mauerwerk. Foto: Tim Eisenbarth

Jetzt ist wieder ein freier Blick auf Güterschuppen und Bahnhofsgebäude möglich, und es ist Platz für den Gleisbau.
Foto: Tim Eisenbarth

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