Rhein-Sieg Eisenbahn
Museum in Asbach
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Gemeinsam mit der Gemeinde Asbach baut eine kleine Gruppe von Liebhabern der Rhein-Sieg Eisenbahn ein Museum über diese Schmalspurbahn auf. Die Ortsgemeinde stellte das Grundstück mit den Gebäuden zur Verfügung und hat den zweigleisigen Lokschuppen restaurieren lassen, während von privater Seite die ausgestellten Fahrzeuge und Erinnerungsstücke hinzukamen. Auch die jetzt wieder vorhandenen Gleisanlagen wurden in Eigenleistung mit Unterstützung der Selfkantbahn bei Aachen (IHS) und des Feldbahnmuseums Oekoven errichtet.

Nach Einstellung des Bahnbetriebs in Asbach 1959 nutzte die RSE den Lokschuppen zunächst als Bushalle, wofür die Front des Schuppens mit einem Holzvorbau versehen wurde, damit die langen Busse auch im kurzen Teil des Schuppens unterkamen. Später erwarb die Verbandsgemeide Asbach das Gelände, um hier ihren Bauhof unterzubringen. Im Schuppen lagerten nun witterungsempfindliche Materialien, zudem wurden verschiedene Baufahrzeuge abgestellt. Im Lauf der Jahrzehnte zeigten sich deutliche Verfallserscheinungen, es kam die Frage nach der weiteren Zukunft auf. Etwa zeitgleich suchte der Bonner Eisenbahnexperte Wolfgang Clössner eine Möglichkeit, die ihm gehörende Lok 53 der RSE adäquat unterzustellen. Somit trafen zwei Interessen aufeinander, die sich prächtig ergänzten: die Gemeinde Asbach auf der Suche nach einer sinnvollen Verwendung des ehemaligen Bahnhofareals und die hierzu gut passende Lok 53, die als letzte noch existierende Dampflok der RSE und als eine der modernsten Schmalspurdampfloks Deutschlands eine besondere geschichtliche Bedeutung hat. Die Besitzer beider Objekte wurden sich schnell einig, gemeinsam das Projekt “Eisenbahnmuseum” ins Leben zu rufen. Es ist gleichzeitig das erste Museum für die Gemeinde überhaupt und soll auch die besondere Bedeutung der Bahn und des damit verbundenen Basaltabbaus für die wirtschaftliche Entwicklung Asbachs verdeutlichen.

Im Freigelände, das weitestgehend das ehemalige Bahnhofsareal umfaßt, wird von der Ortsgemeinde Asbach ein Basaltpark erstellt, in dem die unterschiedlichen Aspekte des rheinischen Basaltbergbaus dargestellt werden. Auf dem Gelände befinden sich neben dem hervorragend restaurierten Lokschuppen noch der Güterschuppen im Originalzustand und das zum Wohnhaus umgestaltete Empfangsgebäude.
In der Umgebung werden ehemalige Basaltbrüche durch einen Rundwanderweg erschlossen und somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um Fauna und Flora in den renaturierten und unter Naturschutz stehenden  Brüchen zu schützen, werden spezielle Plattformen errichtet, die einen guten Blick auf Bruchwände und Grubenseen bieten werden.

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